Award-Verleihung beim Lumix-Festival
Oct 2010 11

Auf der Abschlussparty des 3. Lumix-Fotofestivals in Hannover sind die Awards verliehen worden.

-        Der FREELENS Award für jungen Fotojournalismus für die beeindruckendste Arbeit aller Festivalaussstellungen, dotiert mit 10.000 Euro, ging an den US-Kriegsfotografen Peter von Agtmael für seine Arbeit „Disco Night Sept 11“. „Lobende Erwähnungen“ (je 1.000 Euro) erhielten Bharat Choudhary für „The Silence of Others“ über junge Muslime, Tomasz Lazar für „Theater of Life“ über gesellschaftliche Veränderungen und Sebastian Listes für „Urban Quilombos“ über das Leben in Salvador da Bahia.

-       Der Lammerhuber Photography Award für die eindrucksvollste Alltagsgeschichte, dotiert mit 5.000 Euro, ging an den US-Fotografen Christopher Capozziello für „The Distance Between Us“ über seinen gelähmten Zwillingsbruder Nick.

-        Der Lumix Multimedia Award für die beste journalistische Multimedia-Produktion, dotiert mit 5.000 Euro, ging an den die niederländische Fotografin Ilvy Njiokiktjien für „Afrikaner Blood“ über noch immer existierende Apartheid in Südafrika. Eine „Lobende Erwähnungen“ erhielt Maisie Crow für ihre multimediale Arbeit „Half Lives: The Chernobyl Workers Now“ über die vergessenen Opfer des Unglücks von Tschernobyl.

-       Der HAZ Publikumspreis, gestiftet von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ), dotiert mit 1.000 Euro, ermittelt aus den Stimmen der Festivalbesucher für die beliebtest Reportage, ging an den durch einen Anschlag verstorbenen Rémi Ochlik für „Arab Spring“ über den Arabischen Frühling.

Alle Fotos auf der DF-Facebook-Seite:
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